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| Berufswahlorientierung
an der Lessing-Schule
Unser Konzept zur Berufswahlorientierung
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 | Studien- und Berufsorientierungsbüro“ (BOB) |
Eberhard Franken
„Was mache ich nach der Schule?“ Das ist eine Frage, die sich zahllose Gymnasiasten stellen – und der sie sich im Idealfall nicht erst stellen sollten, wenn sie das Abiturzeugnis schon in der Tasche haben. Frank Saade, Rektor der Lessing Schule, freut sich, dass es in seinem Gymnasium jetzt ein „Studien- und Berufsorientierungsbüro“ (BOB) gibt, wo die Jugendlichen Hilfestellung bei der Wahl ihres Berufes finden sollen. Am Dienstag wurde es offiziell eingeweiht.

Unter dem Motto “Zukunft fördern. Vertiefte Berufsorientierung gestalten“ hatte Saade zur Einweihung eingeladen. Im Pressegespräch betonte er, dass man dem Thema Berufsorientierung mit der Einrichtung des Raumes eine ganz neue Wertigkeit gegeben habe. „Wir adeln das Thema“, und das sei auch dringend notwendig. „Uns liegt sehr viel daran, dass die jungen Menschen die Schule mit einer gewissen Orientierung verlassen.“
Das ist aber leider nicht immer der Fall. Lediglich 60 Prozent der Lessing-Abiturienten haben den beruflichen Weg, den sie gehen wollen, schon gewählt. „Einige immer noch mit ein paar Fragezeichen.“ Der Schulalltag war für die Jugendlichen seit vielen Jahren geregelt und reglementiert. Für einige sei die Zukunft deshalb sogar angstbesetzt: Man habe Probleme mit der Eigeninitiative sowie keinerlei Vorstellung von der Zukunft und wie man sie gestalten kann. Die Arbeit an diesem Thema sollen die Schüler allerdings nicht als Last empfinden.+
„Die Unsicherheiten sind bei den Schülern meist größer als die Sicherheiten“, ergänzt Vanessa Rudolph von der Stiftung Partner für Schule NRW. Bei 350 Ausbildungsberufen und einer Masse an Studienfächern sei das ja auch kein Wunder. Deshalb sei es auch Zeit gewesen, die BOB-Idee 2009 endlich auch an die Gymnasien zu tragen. „An den Hauptschulen“, so Rudolph, „hat dieses Beratungskonzept bereits gegriffen.“ Die Schülerinnen und Schüler werden schon sehr früh angesprochen, werden auf breiter Basis angeleitet und machen sich auf den Weg, ihr nachschulisches Schicksal in die Hand zu nehmen. Das geht so weit, dass Schülerinnen und Schüler das BOB in Eigenregie organisieren und z.B. in „Knigge-Seminaren“ lernen, wie man sich vorstellt und wie man im persönlichen Gespräch auftritt und sich benimmt.
Info:
“Zukunft fördern. Vertiefte Berufsorientierung gestalten“ ist ein mit 5.000 Euro gefördertes Innovationsprojekt der Agentur für Arbeit, des NRW-Ministeriums für Schule und Weiterbildung sowie der Stiftung Partner für Schule NRW. Die Gelder dürfen nicht in die Einrichtung des Raumes fließen, sondern müssen (in Eigenregie der Schule) für Orientierungsprojekte verwendet werden.
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Grundsätzlich ist das BOB ein Raum, der ausschließlich der Berufs- und Studienorientierung dient. Hier können Fakten zu Berufen und Studiengänge im Internet recherchiert, Bewerbungsunterlagen formuliert, Beratungsgespräche auch mit Fachleuten der lokalen Agentur für Arbeit geführt werden. „Es ist unsere Zentrale“, so Rektor Saade, “zur Koordinierung aller Maßnahmen im Kontext Berufs- und Studienorientierung.“

Lessing-Lehrer Dr. Ulrich Platte hatte sich des Themas angenommen und das BOB an die Schule geholt. „Ohne sein Engagement“, hieß es, „wäre das nicht gelaufen.“ Der Raum wurde von dem Langendreer Malermeister Reinhardt gestaltet. „Nur gegen Erstattung der Materialkosten“, wie Frank Saade betonte.
Im Treppenhaus hatte man eine kleine Ausstellung arrangiert: Schüler gaben auf Schautafeln Einblicke in ihre Begegnungen mit dem „echten Berufsleben“ in Schülerpraktika. Interessant, wie differenziert sie ihre unterschiedlichen Erfahrungen z.B. in Apotheken, Schulen, Kindergärten, bei der Stadt und vielen anderen Betrieben darstellten.
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| Kooperationspartner
der Lessing-Schule |
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Die Lessing-Schule kooperiert mit der
"Technischen
Fachhochschule Georg Agricola" und der GEA Happel
Klimatechnik, dem Marktführer für Heizungs-, Klima-, Lüftungs- und
Regelungstechnik in Europa.
Diese Partner unterstützen uns bei insbesondere bei
unseren Angeboten zur Berufsorientierung.
Die Orientierung auf den Beruf wird an der
Lessing-Schule in verschiedenen Jahrgangsstufen in diversen
Unterrichtsprojekten und Praktika unterstützt.
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| Unterzeichnung
des Vertrags
in der TFH Georg Agricola am 26.1.2005 |
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| Abschluss
des Vertrags über die Kooperation mit der GEA am 1.12.2004 |
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| Vernisage
der LS bei der GEA |
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