Skifreizeit 2008

 

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SKIFREIZEIT 2008

Bericht von Fenya, Greta und Joyce

Bericht von Ulf und Daniel


Bericht von Fenya, Greta und Joyce

Am 8.02.2008 ging es mit den Klassen 8a,b und c los nach Luttach. Wir trafen uns um 18 Uhr am Haupteingang der Lessing-Schule um Koffer, Skier und Skischuhe in die Busse zu laden. Herr Sendlack dirigierte das Ganze lauthals mit den Worten :"Macht do ma ne Skikette''. Pünktlich um 19.30 Uhr sagten wir dann Langendreer "Auf Wiedersehen".

 Nach anfangs unruhiger und stimmungsvoller Fahrt, kehrte gegen 4 Uhr morgens langsam Ruhe ein. Gegen 7.30 Uhr erreichten wir erschöpft und ausgepowert das Hotel Andreas Hofer in Luttach.

Kurz nach der Ankunft ging es dann mit dem Ausladen der Skisachen weiter. Als dies dann erledigt war, hatten wir eine knapp 4 Stunden lange Wartezeit bis wir unsere Zimmer beziehen konnten. Während dieser Zeit konnten wir das tolle Wetter genießen, welches die ganze Woche lang anhielt.

 Nachdem der Akt mit den Zimmern erledigt war, ging es dann los zur Dorfrallye, was für diesen Tag die letzte Aktivität war. Abends wurden uns dann nur noch unsere Regeln mitgeteilt, mit denen wir natürlich nicht zufrieden waren, aber was sollte man machen. Die Lehrer hatten natürlich die Hosen an. =) 

Um 8.45 war Treffpunkt vor dem Haus. Von da aus ging es dann mit dem Skibus zum Klausberg auf die Piste.  

Nachdem wir am ersten Tag auf dem "Idiotenhügel" in Gruppen eingeteilt worden waren, ging es mit der Gondel bergauf. Das Mittagessen bekamen wir jeden Tag gegen 12 Uhr auf dem Berg. Danach machten wir in unseren Gruppen weiter die Pisten unsicher. Um 15 Uhr machten wir uns entweder mit der Gondel oder per Talabfahrt auf den Weg ins Tal. Dort warteten wir auf den Skibus, der uns wieder zum Hotel brachte. Bis 18.45 Uhr hatten wir Freizeit, in der wir uns meistens zum Einkaufen im Dorf aufhielten. Dort gab es einen Sparmarkt und einen Euroshop. Mehr Einkaufsmöglichkeiten hatte man in dem kleinen Dörfchen Luttach leider nicht. Später gab es dann Abendessen. Das Drei-Gänge-Menü + Salatbuffet machte sich auf unseren Hüften bemerkbar ;) An manchen Abenden spielten wir noch im Partykeller Singstar, tanzten ein bisschen. An einem Abend gingen wir zum Eisstockschießen. So war dann der Tagesablauf für die nächsten 7 Tage geregelt.

 

 Am letzten Tag hatten wir dann noch unser Ski-Rennen. Nach Gruppen geordnet, ging es im Slalom den "Idiotenhügel" runter. Abends war der sogenannte "Bunte Abend", an dem wir Urkunden und Medaillen für das Rennen verliehen bekamen. Damit es nicht langweilig wurde, bereitete eine Skigruppe ein Spiel vor. Im Anschluss ging es in die hauseigene Disco, wo wir alle noch ein bisschen feierten. Als wir wieder auf unseren Zimmern waren, hieß es Koffer packen.

 Am nächsten und letzten Morgen hieß es dann wieder , "Macht do ma ne Skikette!" , was diesmal sehr gut und schnell klappte. Die Skisachen und Koffer waren im Handumdrehen im Bus verstaut. Gegen 8.30 Uhr war alles erledigt und es ging in Richtung Heimat.

Wir verabschiedeten uns mit einem lautstarken "WIR KÖNN' NACH HAUSE FAHRN'!" von Luttach. Nach ca. 4 Stunden gab es einen Zwischenstopp bei McDonalds. Mit vollem Magen fuhren wir dann weiter Richtung Langendreer.

Nach Ankunft um ca. 22  Uhr hörten wir zum letzten Mal Herrn Sendlack rufen : "MACHT DO MA NE SKIKETTE!". Als dies zum letzten mal erledigt war, hieß es nur noch ab nach Hause und schlafen.

 Alles in allem war die Skifreizeit mit ein paar kleinen Ausnahmen eine mehr als gelungene Klassenfahrt und wir würden jederzeit noch einmal nach Luttach fahren. 

 

 


 

Bericht von Ulf und Daniel

Skifreizeit 2008

 

Ein kurzer Bericht über die Skifreizeit

Als erstes mussten wir zu unserem Zielort in Italien gelangen. Wir fuhren mit zwei Bussen, die uns Boonk-Reisen gegen ein „kleines Entgelt“ zur Verfügung stellte, am Abend los. Die Fahrt dauerte ca. 12 Stunden, da alles glatt verlief. Zwischendurch machten wir zwei Pausen, in denen wir uns die Beine vertreten und in Ruhe unsere „Geschäfte“ verrichten konnten.Als wir ankamen, wurden zuerst die Skier, Skischuhe und das Gepäck entladen und dann zu Mittag gegessen. 

Danach konnten wir unsere Zimmer beziehen und hatten bis 16 Uhr Zeit, uns mit der Unterkunft vertraut zu machen. Danach wurde eine Rallye durch Luttach gemacht.  

An den nächsten Tagen wurde Ski gefahren oder, besser gesagt, versucht, nicht blindlings den Berg hinunter zu rasen.

Am letzten Tag gab es schließlich ein gruppeninternes Rennen, das mit Urkunden und Medaillen belohnt wurde.

   Unterkunft:

Bei der Unterkunft handelte es sich um das Hotel „Andreas Hofer“ , die im Übrigen nach dem Tiroler Freiheitskämpfer Andreas Hofer benannt wurde. Er führte am Anfang des 19. Jahrhunderts die Tiroler Bauernheere im Kampf gegen die französischen und bayerischen Truppen unter Napoleon I.

Es wurden getrennte Jungen- und Mädchenflure eingerichtet und alle Schüler/-innen auf 2er-, 4er-, 5er- und 6er-Zimmer aufgeteilt. Jedes dieser Zimmer verfügte als Basis über ein Doppelbett und ggf. Zusatzbetten, in Form von Hochbetten und Einzelbetten, und jeweils eine eigene Nasszelle.

 Verpflegung:

 

Es gab jeden Tag drei Mahlzeiten, bestehend aus Frühstück, Mittagessen in einer Hütte auf dem Klausberg und Abendessen wieder bei Andreas Hofer.  

Frühstück:  Jeden Morgen Kuchen, Brötchen, Stuten und ein Kümmelbrot. Dazu gab es frischen Aufschnitt, Käse, Cornflakes, Marmeladen und Kochkäse. Als Getränke wurden Kakao und Früchtetee ausgeschenkt.

Mittagessen:       Jeden Tag konnten wir zwischen Bratwurst oder Fleischkäse mit Pommes Frites, verschiedenen Nudelgerichten bzw. Lasagne, drei Sorten Pizza (original italienisch: Salame, Margherita und Prosciutto) und Apfelkuchen mit Vanillesoße wählen.

Abendessen:      Jeden Abend gab es drei Gänge: Vorspeise (Suppe, überbackener Toast, ...), Hauptgericht (Schnitzel, Pizza, Gulasch, Lammbraten, ...) mit Salat, wobei die Lehrkräfte unfairer Weise eine eigene riesige Portion Salat bekamen und Nachtisch (Eis, Nusskuchen, Pudding, ...).  

Skiunterricht und Freizeitaktivitäten

 

Skiunterricht:      Jetzt wurde es Ernst! Der Skiunterricht begann. Zunächst wurden wir von den Lehrkräften in 8 Gruppen zu ca. 11 Schülern eingeteilt. In die erste Gruppe kamen die besten Skifahrer, in die Gruppen 2-8 die Schüler, die gar nicht oder sehr wenig Ski fahren konnten.

                              Unglücklicherweise konnte Herr Pallasch aufgrund einer Verletzung an dieser Klassenfahrt nicht teilnehmen, so dass wir durch einen Skilehrer vor Ort unterstützt wurden. Nach einigen Übungen ging es dann auch mit dem Sessellift hinauf auf die Anfängerpiste. Die Abfahrt machte uns sehr viel Spaß, und selbst die Anfängergruppe kam mehr oder weniger auf den Skiern stehend unten an.

                              Am Ende der Woche konnten alle Schüler/-innen Ski fahren ☺, und fast alle trauten sich, auch die schweren roten, teilweise auch schwarzen Pisten hinab zu fahren. Natürlich hatten wir alle ein paar blaue Flecken oder kleinere Blessuren, ernsthafte Verletzungen hat sich glücklicherweise keiner zugezogen.

 

Abendaktivitäten:    Da Schülern einer achten Klasse oft der Übermut im Nacken sitzt, taten unsere Lehrkräfte gut daran, uns abends mit vielerlei Aktivitäten zu beschäftigen. Auf dem Programm standen unter anderem „Sing-Star“ (ein Karaoke-Wettbewerb), ein Disco-Abend oder andere lustige Spiele☺. Natürlich war es auch erlaubt, stattdessen im „Salla da Ping-Pong“ Tischtennis zu spielen, oder sich einfach nur zu unterhalten.

                              Wer sich mit einem DeSpar-Supermarkt zufrieden gab, konnte auch in Luttach einkaufen gehen.

 

Ausflüge:             Im Laufe der Woche machten wir 2 Ausflüge: Zum einen zur Burg Taufers in der Gemeinde Sand (siehe Bild), zum anderen zum Eisstockschießen in Luttach. Die 1136 von dem Edelfreien von Taufers gegründete gewaltige Burganlage thront über der Gemeinde Sand.

                              Für diejenigen, die sich für Geschichte – vor allem für die Lokalhistorie von Südtirol – interessieren, sicherlich ein lohnenswerter Ausflug. Gerüchten zufolge soll die Burg als Kulisse für Roman Polanskis Kultfilm „Tanz der Vampire“ gedient haben. So gibt es auf der Burg ein so genanntes Gruselzimmer, und auch einige der Räumlichkeiten sowie die verwinkelten Gänge und Wehrbauten weisen durchaus Ähnlichkeiten mit der einen oder anderen Szene aus dem Film auf.

Bedauerlicherweise konnten 14 Mitschüler/-innen und 2 Lehrkräfte aufgrund eines Problems mit dem Skibus nicht an diesem Ausflug zur Burg teilnehmen.

Beim Eisstockschießen in Luttach hatten wir auch sehr viel Spaß.

 Fazit

Die Skifreizeit war einfach bombastisch☺ und wir hoffen, dass diese Tradition dem Lessing-Gymnasium und zukünftigen achten Klassen erhalten bleibt!  ☺☺☺

 

 

Autoren:

                                       Ulf Ziesing, Daniel Napps

 

 

 

 

 

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Stand: 02. April 2008     J Rienäcker